GEO, Kundeninteraktion und Sichtbarkeit 2026

Feb. 18, 2026 | SEO-Strategie

GEO, Kundeninteraktion und Sichtbarkeit 2026  Fotocredit Canva  Bild zeigt einen geöffneten Laptop auf einem Tisch und einen Keramikbecher  SibilleK

GEO, Kundeninteraktion und Sichtbarkeit 2026

Für Campingplatzbetreiber:innen

Deine Websites ist korrekt optimiert – und trotzdem bekommst du keine Anfragen mehr

Kommt dir das bekannt vor:

Deine Website ist technisch sauber, die Inhalte sind durchdacht, das Angebot klar beschrieben – und trotzdem kommen weniger oder schlechter passende Anfragen. Nicht, weil du „unsichtbar“ bist. Sondern weil sich die Art, wie Entscheidungen getroffen werden, sich verschoben hat.

Auch in der Campingplatzbranche merkt das zuerst indirekt:

Gäste wissen plötzlich erstaunlich viel – stellen aber kaum noch grundlegende Fragen. Oder sie melden sich gar nicht mehr, obwohl die Inhalte gelesen wurden. Der Grund liegt nicht in deiner Leistung, sondern darin, wo und wie Orientierung heute entsteht. Damit meine ich, wo die Interessentinnen zuerst ihre Fragen stellen.

Genau an dieser Stelle beginnt GEO.


Fotocredit Canva Runde Grafik mit Text GEO @sibillek.com

Durch Generative Engine Optimization (GEO) werden Webinhalte gezielt durch hohe Faktendichte und klare Strukturen für KI-Modelle optimiert, um als vertrauenswürdige Antwortgrundlage in generativen Suchergebnissen bevorzugt zu werden.“


Was sich wirklich verändert hat – jenseits von modischen Schlagwörtern

Mit Zunahme von KI-Nutzung im privaten Bereich, suchen Menschen nicht weniger. Sie suchen anders.

Nicht mehr linear („googeln → lesen → vergleichen → anfragen“), sondern dialogisch. Fragen werden gestellt, eingeordnet, zusammengefasst. Entscheidungen entstehen oft vor dem ersten Website-Besuch.

In meinen Recherchen für Camping-Websites sehe ich dabei immer wieder dasselbe Muster:

Die Website ist gut – aber sie führt nicht durch Unsicherheit.

Inhalte informieren – aber sie helfen nicht bei Abwägungen

Angebote sind beschrieben – aber nicht eingeordnet.

KI-Systeme greifen genau dort ein. Sie filtern, bündeln und bewerten.

Und sie bevorzugen Inhalte, die Haltung, Erfahrung und Klarheit zeigen.

Nicht umfangreich. Sondern einordnend.

Meine Rolle: Sichtbarkeit übersetzen – zwischen Mensch, Google und KI

Ich mache dich und deine Campingwebsite sichtbar – in Google und in KI.

Nicht durch kurzfristige Taktiken, sondern durch strategische SEO-Beratung, die klassische Suchmaschinenoptimierung mit KI-gestützten Ansätzen verbindet.

Dabei sehe ich mich nicht als „Optimiererin von Texten“, sondern als Übersetzerin:

  • zwischen Fachlichkeit und Verständlichkeit
  • zwischen menschlichen Entscheidungsprozessen und technischen Bewertungssystemen
  • zwischen dem, was du leistest – und dem, was außen ankommt

Mein Brand steht bewusst für die Eule (Weitsicht, Analyse, Überblick) und die Brücke:

zwischen Mensch und Mensch, zwischen Unternehmen und Kundin, zwischen Google und KI. Mein Unternehmen steht für Klarheit, Loyalität und Fairness.

Denn genau dort entstehen heute Entscheidungen.

GEO heißt nicht: für KI schreiben – sondern für Einordnung sorgen

Ein weitverbreiteter Irrtum ist, dass GEO bedeutet, Inhalte „KI-freundlich“ zu formulieren.

In der Praxis funktioniert es umgekehrt: Inhalte wirken dann, wenn sie menschliche Unsicherheit ernst nehmen.

KI-Systeme bevorzugen Inhalte, die:

  • Begriffe klar definieren
  • Unterschiede erklären
  • Grenzen benennen
  • Verantwortung zeigen

Das sind genau die Inhalte, die auch Vertrauen bei echten Menschen schaffen.

Deshalb ist GEO kein Ersatz für SEO, sondern dessen konsequente Weiterentwicklung.

Während SEO dafür sorgt, dass du gefunden wirst, sorgt GEO dafür, wie du eingeordnet wirst.

E.E.A.T. wird 2026 nicht geprüft – sondern gespürt

Experience, Expertise, Authoritativeness und Trust sind keine Checkliste.

Sie zeigen sich zwischen den Zeilen.

In guten GEO-optimierten Inhalten spürt man:

  • dass jemand aus Erfahrung spricht
  • dass Aussagen nicht zufällig gewählt sind
  • dass nicht alles „für jeden“ passt
  • dass Orientierung wichtiger ist als Überzeugung

Genau hier scheitern viele Texte, die zwar korrekt sind, aber beliebig wirken.

Drei Fragen, die ich im Gespräch stelle:

Bevor wir über Technik oder neue Inhalte sprechen, klären wir das Entscheidende:

🦉 Kann ein Gast nach dem Lesen deiner Website sicher sagen: „Genau hier möchte ich stehen“?

🦉 Wird klar, wofür dein Platz steht – Ruhe, Familie, Natur oder Komfort?

🦉 Ist erkennbar, wer Verantwortung für Empfehlungen, Regeln und Abläufe übernimmt?

Bleibt eine dieser Antworten offen, verliert der Text nicht im Ranking.
Er verliert im Kopf des Gastes.

Und genau dort entsteht eine Direktbuchung.

Bewährte Ansätze aus meiner Beratung:

1. Zentrale Fragen deiner Gäste sichtbar sammeln und priorisieren

2. Inhalte so aufbauen, dass sie neugierig auf deinen Platz machen.

3. Eigene Erfahrung explizit machen (Bei unserem Sommerfest haben wir mit unseren Gästen …)

4. Angebote auf der Website so platzieren, dass sie den Lesenden zum Buchungslink führen

5. Orientierungspunkte setzen statt Versprechen

6. Jede Seite als Teil eines Entscheidungsprozesses verstehen.

7. Magazin im Newsletterformat und oder einen Blog schaffen direkten Zugang zu deinen Gästen.

Das deckt sich auch mit aktuellen Beobachtungen zur Veränderung von Customer-Journeys, z. B. durch Gartner:

Und mit Googles klarer Haltung zu hilfreichen, verantwortungsvollen Inhalten:

FAQ – ehrlich beantwortet

Warum wirken viele Texte heute austauschbar?

Weil sie erklären, *dass* Urlaub sich auf diesem Platz gut anfühlt – aber nicht, *wie sich das anfühlt* und *was konkret daraus folgt*.

Ist GEO nur für Betreiber:innen von großen Campingplätzen relevant?

Nein. Gerade kleinere Plätze profitieren, weil persönliche Erfahrung hier ein echter Vorteil ist.

Benötige ich dafür neue Tools?

Nein. Du benötigst Klarheit, Struktur und einen strategischen Blick von außen.

Woran merke ich, dass GEO greift?

An mehr Klicks auf deiner Website. Kürzeren Entscheidungswegen und mehr Direktbuchungen.

Fazit: 2026 gewinnt nicht der Campingplatz und seine sichtbare Website – sondern die verständlichste.

Sichtbarkeit allein reicht nicht mehr.

Was zählt, ist die Einordnung.

Wenn deine Website zeigt,

a) was deinen Platz ausmacht

b) für wen das Angebot konkret gedacht ist

und c) warum dein Ansatz Sinn ergibt dann wirst du nicht nur gefunden, sondern gewählt – auch dann, wenn der erste Kontakt über KI entsteht.

Sibille Kurdts Blog

🦉 Über die Autorin

Mein Name ist Sibille und ich bin SEO-Beraterin und unterstütze Campingplatzbetreiber:innen dabei, ihre Websites so zu gestalten, dass sie Direktbuchungen erhalten und Gäste gerne wiederkommen.

In der Analyse von Campingplatz-Websites zeigt sich häufig: Gute Angebote bleiben unsichtbar, weil sie online nicht klar genug erklärt sind. Genau hier setze ich an – mit strukturierten Inhalten, klarer Sprache und einem Fokus auf echte Such- und Entscheidungsprozesse von Gästen. Gute Plätze sollen direkt von der KI in Suchergebnissen angezeigt werden. Nicht in Portalen, als eine Website von vielen.

Mein Ziel: Campingwebsites: Direktbuchungen erleichtern, Gästen Orientierung geben, Vertrauen aufbauen und Vorfreude auf den Urlaub erzielen.

✔ Experience sichtbar
✔ Zielgruppenklar
✔ Ruhiger, professioneller Ton
✔ Mobilfreundlich

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